Über mich

Ich wurde 1974 in Magdeburg geboren und bin in der DDR groß geworden. Ich hatte eine schöne Kindheit und Jugend, auch wenn viele Geschichten über die DDR erzählt werden.

Ich bin sozial sehr geprägt und erinnere mich gern an die vielen Straßenfeste und die tolle Nachbarschaftshilfe. Auch unsere Familie hat sich stets und ständig im großen Kreis getroffen. Einer für alle und jeder für jeden, so würde ich meine Vergangenheit beschreiben, ein Umstand, den ich in der heutigen Zeit etwas vermisse. Unser Umfeld wieder mehr wahrnehmen und helfend zur Seite stehen, ein offenes Ohr für andere haben wäre ein großer Wunsch von mir.

Mitten in der Wendezeit 1990 bin ich ausgeschult wurden und habe eine neue Welt kennengelernt, so wie in der DDR vieles vorbestimmt war und so gut wie kein Berufswunsch ausgeschlossen war, galten jetzt andere Regeln. Da ich schon als Kind den Wunsch hegte mit Kindern zu arbeiten und Grundschullehrerin zu werden, musste ich zunächst noch in einem Jahr, das Abitur machen, bevor ich das Studium beginnen konnte. Dieses stand auch unter keinem guten Stern, da die Studentenzahl aus ehemals zwei Ländern viel zu hoch war und wir mit dem Gedanken konfrontiert wurden, nach drei Jahren eventuell nicht weiter studieren zu können.

Schweren Herzens habe ich das Studium abgebrochen und alternativ nach Lehrstellen gesucht. Diese Entscheidung hat mich noch viele Jahre zweifeln lassen. Auch im Bewerbungsverfahren prallten zwei Welten aufeinander und so bekam ich eine Absage nach der anderen und habe noch zwei Jahre die Berufsfachschule Wirtschaft besucht, bevor ich endlich am  01.August 1994 eine Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung beginnen konnte. Mittlerweile hatte ich meine Heimat verlassen und lebte ohne meine Familie im Landkreis Schaumburg, in Obernkirchen. Das war keine einfache Zeit, belegt mit vielen Vorurteilen und miesen Witzen über meine Herkunft, doch rückblickend hat mich all das gestärkt und mich wachsen lassen.

Seit dem 01.08.1994, also fast 27 Jahre bin ich jetzt beim Landkreis Schaumburg beschäftigt und war dabei in der Kreiskasse und derzeit in der Finanzsteuerung beschäftigt. Man kann also sagen ich bin durch und durch öffentliche Verwaltung.

Ich lese gern, manchmal mit einem Glas Wein dazu, ich nähe Kleidung für meine 4jährige Tochter und ich spiele wahnsinnig gern. Beim Kartenspielen, egal ob Skip-Bo, Uno oder Skat und Rommé bin ich sehr oft auf der Siegerstraße doch ich kann sehr gut verlieren, denn es geht mir beim Spielen hauptsächlich um den Spaßfaktor.

Für mein persönliches Wachstum höre ich Podcasts und lese viele Bücher. Wenn ich reise, möchte ich Land und Leute und andere Kulturen kennenlernen, das Verharren auf der Sonnenliege kommt nur äußerst selten vor.

Im November letzten Jahres habe ich eine Praxis für helfende Hypnose in Bad Essen eröffnet, in der ich stundenweise Termine anbiete um für andere Menschen da zu sein.

Alles wozu ich ja sage, tue ich mit vollem Engagement und stets so, wie ich es auch erwarten würde. Für mich ist es selbstverständlich mich in meinem Umfeld und in meinem Ort zu engagieren, sicherlich aufgrund meines sozialen Erlebens in der DDR.

So engagierte ich mich:

  • Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen  (Trainerin, 2. Vorsitzende, 1. Vorsitzende)
  • Elternvertreterin Kindergarten Helpsen (Teilnahme an Gemeinderatssitzungen)
  • TuS Jahn Lindhorst (Aquafitness Trainerin)
  • Elternbeirat Marienkrippe Schwagstorf
  • TSV Bissendorf (Aquafitness Trainerin)

So engagiere ich mich derzeit:

  • SV Schwagstorf (Übungsleiterin Kindersport)
  • Kirchenchor und Lektorin Kirchengemeinde St. Marien Schwagstorf
  • Förderverein Menschenfreu(n)de e.V. Schwagstorf
  • Projektgruppe Erneuerung Spielplatz Knollstraße Schwagstorf

Ich möchte zu einem lebhaften und starken Ostercappeln beitragen.