Interview Wittlager Kreisblatt

https://www.noz.de/lokales/ostercappeln/artikel/2389712/simone-jaschke-ostercappelner-buergermeisterkandidatin-im-interview

Zum Hintergrund des Artikels möchte ich noch einige Dinge anführen, bzw. an dieser Stelle ausweiten.

Das Interview war auf 20 Minuten Zeit begrenzt und die Fragen standen in der Redaktion fest, waren mir allerdings nicht bekannt.

Da ich speziell auf den „Klotz Häcker“ angesprochen wurde, möchte ich sagen, ja das habe ich genauso gesagt und meinte damit tatsächlich die Aussage „Klotz Häcker“ in Form, Größe, Höhe etc. Ich halte Häcker grundsätzlich für eine gute Ansiedlung und bin mir der offenen und bereitwilligen Kommunikation von Häcker auch bewusst, den Anwohnern das Leben mit dem Werk in der Nachbarschaft zu erleichtern. Dennoch stellt sich mir die Frage, ob es nicht Kompromisse in Größe, Form und Höhe gegeben hätte.

In meiner Antwort ist doch auch eindeutig hörbar gewesen, das ich der Ansiedlung von Gewerbe grundsätzlich positiv gegenüber stehe, da der demographische Wandel auch an Ostercappeln nicht vorbei zieht und attraktive Arbeitsplätze vor Ort zwingend notwendig sind, um die Jugend zum Bleiben zu motivieren. Dennoch ist aufgrund der ländlichen Umgebung sensibel mit dem Thema umzugehen.

Auch die Frage, wie ich meinen Tag manage und ob meine Kinder wissen, worauf ich mich einlasse, sind gerade in den sozialen Medien sehr hochgekocht.

Ich bin einfach strukturiert und organisiert und oft nehme ich meine Kinder auch mit. Die Frage, ob ein vierjähriges Kind weiß was es bedeutet wenn die Mutter Bürgermeisterin ist, erübrigt sich natürlich. Im Übrigen bin ich schon jetzt voll berufstätig, schließlich steht nur ein Haushaltseinkommen zur Verfügung. Und letztendlich fasse ich die Frage mal als Kompliment auf, wenn meine „Programm“ von Arbeit und Ehrenamt usw. für Verwirrung sorgt.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ und kann ich kann es nicht oft genug erwähnen, wenn ich was anpacke dann richtig oder garnicht.